Rektor i.R. Johannes Scho

Kontakt: Tel. 3000 92 40 oder johannes.scho(at)gmx.de

Wir freuen uns sehr, dass Rektor Scho uns als Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft unterstützt, indem er regelmäßig Messen in unseren 6 Kirchen feiert sowie auch Taufen und Trauungen und viele Trauergottesdienste und Begräbnisse übernimmt. Zusätzlich feiert er Gottesdienste in der Seniorenresidenz und spendet die Krankensalbung.

Ende 2009 gründete er die Rektor-Scho-Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, im Geiste Jesu Christi benachteiligte Kinder und Jugendliche aus dem Gebiet des Bistums Trier und aus Osteuropa in jeweils geeigneter Weise zu fördern und zu unterstützen.

Freundlicherweise hat Rektor Scho uns einen Lebenslauf zur Verfügung gestellt:

Kurzer Lebenslauf

"Am 1. Mai 1940 wurde ich in einem kleinen Dorf in der Hocheifel (Dackscheid im Landkreis Eifel/Prüm) geboren. und habe als Kind dort das Ende des 2. Weltkrieges mit Schrecken und Zerstörungen erlebt.

Ich habe die achtklassige Volksschule im Dorf besuch und anschließend die  zweijährige Handelsschule in Bitburg. Weil es damals nur wenige Lehrstellen gab, ging ich nach Düsseldorf zur Ausbildung. Drei Jahre habe ich in einer großen Anwaltskanzlei den Beruf des Rechtsanwaltsgehilfen gelernt. Gegen Ende dieser Zeit kam bei mir eine Neuorientierung. Ich besuchte das Erzbischöfliche Abendgymnasium in Neuss.1963 machte ich dort das Abitur und trat ins Priesterseminar in Trier ein. Während der Ausbildung war ich ein Studienjahr an der  Jesuitenhochschule in Innsbruck.

Am 21. Juli 1968 empfing ich durch Bischof Dr. Bernhard Stein in der Liebfrauenbasilika in Trier die Priesterweihe und schloss 1969 das Studium mit dem Lizenziat der Theologie ab.

Danach wurde ich sofort  Kaplan in der großen Pfarrei Maria Himmel-fahrt in Andernach. 3 Wochen später trat der Pastor sein Amt als Regionaldekan in Koblenz an.  Ich wurde nach 4 Wochen Kaplan Pfarrverwalter und war es über längere Zeit, weil der neue Pastor vor seiner Einführung schwer verunglückte.

1971 kam ich in das Krankenhaus Kemperhof in Koblenz als Krankenhauspfarrer und Seelsorger der Borromäerinnen, die das Krankenhaus damals führten. 1973 wurde das große neue Krankenhaus mit 700 Betten eröffnet, am selben Tag verließen die Borromäerinnen den Kemperhof.  Es war eine ganz neue Seelsorgssituation.10 Jahre später  wurde eine zweite Seelsorgsstelle eingerichtet, die zunächst mit einer Gemeindereferentin besetzt wurde.

Nach fast 40 Jahren bin ich am 25. September 2010 aus dem Kemperhof ausgeschieden und habe den Ruhestand begonnen. In der folgenden Zeit mache ich oft und gerne Vertretungen und gebe von Zeit zu Zeit  einige meiner „Gedichte und Geschichten“ zum Besten. " Johannes Scho