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Moselweiß: Herbstsammlung findet am 29.10.2021 statt

Vorstellung

Aktion Direkthilfe: Kleider- und Hilfsgütersammlung, die "direkt" ankommt

Der Arbeitskreis Direkthilfe der katholischen Pfarrgemeinden Rhens, Spay, Brey, Waldesch und Moselweiß sowie der evangelischen Kirchengemeinden Koblenz-Mitte und Boppard führt seit 30 Jahren Kleider- und HIlfsgütersammlungen durch, die von den Organisatoren direkt zu den Bedürftigsten in verschiedenen Ländern verbracht werden (z.B. in die Kriegsgebiete der Ukraine, nach Modawien, ins Dreiländereck Mazedonien-Serbien-Kosova, Rumänien...). Stets arbeitet die Aktion Direkthilfe dabei mit kompetenten Ansprechpartner vor Ort und überzeugt sich davon, dass die Hilfsgüter auch ankommen. 

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Plakat Herbstsammlung Aktion Direkthilfe 2021


BERICHTE VON FRÜHEREN SAMMLUNGEN


Bericht über die Hilfsgüterfahrt nach Rumänien vom 12.06.2021

Nun sind schon wieder fast vier Wochen vergangen,  seit wir mit unserer bereits angekündigten Hilfsgüterfahrt nach Bacova in Rumänien am 12.06.2021 mit dem bis unters Dach voll beladenen LKW in Koblenz gestartet sind. Doch etwa eine Woche zuvor hatten wir fast zwei Tage lang mit fleißigen Helfern den LKW mit den Sachspenden, die Euch allen von den Sammlungen bekannt sind, beladen.

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Hilfsgüter in Moldawien angekommen und gespendeter Suppenküchen-Bus in Kiew im Einsatz

Nachdem der Transport der im vergangenen Herbst gesammelten Sach-Spenden coronabedingt leider mehrmals verschoben werden musste, konnten sich am 15.04.21 endlich zwei vollgepackte Sattelzüge auf den Weg ins 2200 km entfernte Moldawien machen. Über Österreich, Ungarn und Rumänien führte die Strecke in die moldawische Hauptstadt Chisinau, wo unsere beiden Fahrer Achim Borchers und Sven Bronneberg am 19.04.21 von Vertretern der katholischen Organisation „Kolping-Familie“ und der evangelischen Gemeinde Chisinau bereits erwartet wurden. 

Die Formalitäten im Zollhof verliefen relativ reibungslos und so konnten die beiden LKW schon am nächsten Tag Ihre eigentlichen Zielorte anfahren. Während eine LKW-Ladung in der Hauptstadt abgeladen wurde, fuhr der 2. LKW ins 90 km nördlich gelegene Grigorauca. Hier in einer Gesamtschule für Erst- bis Neunt-Klässler stehen den Hilfs-Organisationen eine Lagerfläche zur Verfügung. Von dort werden jeweils bedürftige Familien, alte Menschen und Kinder mit den dringend benötigten Spenden unterstützt. Moldawien gilt als eines der ärmsten Länder Europas und Corona verschlechterte die Situation der Menschen zusätzlich.  Die Freude und der Dank für die vielen guten Sachen waren in beiden Orten daher groß. 
Am 24.04. erreichten Fahrer und Fahrzeuge wohlbehalten wieder die Heimat. 
Ein weiteres erfolgreiches Projekt der Aktion Direkthilfe ist die Spende und Übergabe des so dringend benötigten Suppenküchen-Busses an die Caritas in Kiew/Ukraine. Die Freude über das Fahrzeug war riesengroß, blieb doch dessen Vorgänger nach mittlerweile 23 Jahren und über 450.000 km auf dem Tacho immer öfter mit technischen Problemen liegen. Die Versorgung der auf die mobile Suppenküche so dringend angewiesenen Armen und Obdachlosen war dadurch nicht mehr gewährleistet.
 
Inzwischen ist der durch Spendengelder finanzierte Bus, ein fünf Jahre alter VW Crafter, in Kiew im Einsatz. Mehrmals pro Woche fährt er viele Stationen an, um warmes Essen und Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen. Ein Segen für die Menschen. 
Sogar zum Kranken-Transport wurde er schon spontan genutzt, als ein Obdachloser für dringend benötigte medizinische Hilfe schnellstens in ein Hospital gebracht werden musste.  
 
Gefahren wird das Suppenküchen-Fahrzeug von Pater Sebastian. Er und das gesamte Team der Caritas Kiew freuen sich sehr über die Unterstützung der Aktion Direkthilfe und lassen Ihren herzlichsten Dank an alle ausrichten, die durch Ihre Spende den Kauf des Suppenküchen-Busses möglich gemacht haben. Dem schließen sich die Akteure der Aktion Direkthilfe gerne an.
 


Fortsetzung des Berichts:

Jedoch mussten wir den hinteren Teil der Ladung wieder umräumen, damit die dringend für das Krankenhaus in unserem Zielort benötigten medizinischen Güter mitgenommen werden konnten.  Durch eine Anfrage beim Marienhof erreichte uns noch eine große medizinische Sachspende, die auch wegen der Corona- Situation dort unbedingt gebraucht wurde. Auch von Totto Lotto bekamen wir noch eine große Menge an Sachgütern,  unter anderem weiße Damen- Polohemden, die bei den Krankenschwestern eine gute Verwendung finden werden.

Auch hier gilt den zuletzt genannten Sachspendern ein ganz großes Dankschön.


Nachdem nun alle medizinischen Güter auf dem LKW neu verstaut waren, konnten wir die Ladetüren schliessen, das Motorfahrzeug anhängen und uns dann am 12.06.2021 um ca. 13:00 Uhr auf unsere Reise begeben.

An diesem Tag schafften wir es, dank der überragenden Fahrleistung von Mario noch bis über die Grenze nach Österreich und verbrachten auf einem Autohof in der Nähe von Linz unsere erste Nacht im LKW. Am Folgetag machten wir uns dann so gegen 7:00 Uhr wieder auf die Weiterfahrt, wobei wir wegen unserer Hilfsgüterfahrt vom Sonntagsfahrverbot ausgenommen waren. Bis nach Budapest verlief unsere Fahrt zügig, doch hier verbrachten wir fast zwei Stunden im Stau ohne die Möglichkeit dem Stau ausweichen zu können. Doch nachdem wir den Stau überwunden hatten  ging es wieder zügig weiter, sodass wir noch am späten Abend die Grenze nach Rumänien durchfahren konnten und in der Nähe von Arat wieder auf einem Autohof unsere nächste Nacht verbrachten.

Von dem Autohof machten wir uns wieder zeitig auf Weg zu unserem noch etwa 120 km entfernten Ziel-und Abladeort. Die Fahrt dorthin verlief auch auf einer in Rumänien sehr gut ausgebauten Autobahn.  Doch mit dem Moment als wir die Autobahn verlassen hatten, wurde es sehr eng und die Straßen bis zur Abladestelle hatten viele Schlaglöcher,so dass hier die Fahrkunst von Mario Pleyer sehr gefragt war. Auch waren zum Teil die Wohnhäuser rechts und links der Straße in einem Zustand, in denen unsere Bürger nicht wohnen wollten. Doch wie und womit sollen diese Menschen das verändern, wenn die Arbeitslosigkeit sehr groß und das Geld gerade so zum Leben reichen muss?

Durch sein Können erreichten wir wie zeitlich besprochen nun Bacova unser Ziel der Reise,und dort die gemeinnützige Organisation Federatia Caritas Timisoara.

Hier wurden wir von einem deutsch sprechenden Rumänen mit seinen Helfern erwartet und so konnten wir  bald mit der Entladung der Hilfsgüter beginnen, in eine Halle die sicherlich nicht unserer deutschen Vorstellung entsprach, aber für den Zweck reichte und vor allem auch den Möglichkeiten geschuldet  ist, in diesem nicht mit Reichtum überschütteten Land. Aus der Sichtweise heraus wurde uns noch mehr bewusst wie wichtig und notwendig eine weitere   Unterstützung bedürftiger Länder Osteuropas ist.

Hier kam uns sehr viel Dankbarkeit durch die Caritas vor Ort und auch von den Helfern vor Ort entgegen.

Da der, von der Direkthilfe bekannte Arzt Radu Barbos wegen einer dringenden Notoperation nicht zu uns kommen konnte, um die medizinischen Hilfsgüter in Empfang zu nehmen,wurden diese noch am Folgetag durch Krankenhausmitarbeiter im Lager abgeholt und ins Krankenhaus gebracht.

Auf den im Anhang befindlichen Bildern kann man den Arzt sehen, der tatkräftig mit anpackt. Betrachtet man den äußeren Zustand des Krankenhauses muss man anmerken, dass das schlechteste Krankenhaus in Deutschland in diesem Land den reinen Luxus bedeuten würde und hier gilt ein besonderer Dank dem Krankenhauspersonal, das sich trotz aller Widrigkeiten und Zustände für die Kranken einsetzt.

Nach dem Abladen und einem Mittagessen in einem kleinen Gasthaus vor Ort machten wir uns dann noch am gleichen Tag auf die Rückreise und erreichten am Mittwoch, dem 16.06.21 am späten Abend wieder mit vielen neuen Eindrücken unser zu Hause.

Abschließend war es für den Fahrer Mario und mich eine gute Reise, die uns darin bestärkt hat, weiterhin die Sammlungen durchzuführen ,um bedürftige Menschen in Osteuropa  zu unterstützen.

Allerdings ohne Eure Hilfe liebe Helferinnen, Helfer und Unterstützer der Aktion Direkthilfe können wir das nicht leisten, deshalb macht bitte weiter tatkräftig mit.

Vielen Dank an Euch Alle und ein Vergelts Gott für die in der Vergangenheit geleistete  Arbeit.

Es grüßen Euch ganz herzlich

Mario Pleyer und Jakob Rosenbaum


Aktuell gibt es ein ganz besonderes Projekt: Ambulante Arztpraxis im ländlichen Umfeld von Kiew/Ukraine:

 Auf unserem letzten Transport nach Kiew zur dortigen Caritas wurde die Anfrage an uns herangetragen, ob wir beim Aufbau einer ambulanten Arztpraxis im ländlichen Umfeld von Kiew behilflich sein könnten.

Viele alte und kranke Menschen, die zahlreichen Binnenflüchtlinge, arme Familien in den entlegenen Dörfern haben nicht die Möglichkeit, sich ärztlich behandeln zu lassen. Ihnen fehlt das Geld dazu. In der Ukraine gibt es keine Krankenversicherung.

Gesucht wurde ein Krankenwagen, der in eine ambulante Praxis umgebaut werden soll. Diese soll dann an verschiedenen Plätzen in der Außenregion stehen. Ärzte aus den Krankenhäusern von Kiew haben sich bereit erklärt, dort Patienten ehrenamtlich zu versorgen. 

Notwendig wird ein weiteres Fahrzeug, ein mindestens Zehn-Sitzer-Bus, der die Patienten aus dem Umfeld abholt und zur mobilen Arztpraxis fährt. 

Weiterhin sollen mit diesem Fahrzeug Ärzte, Medikamente und Gerätschaften transportiert werden.

Einen guten gebrauchten Krankenwagen im Wert von 8.580 € konnte die Aktion Direkthilfe mit Spendengeldern bereits kaufen. Er wurde bereits zur Besichtigung vorgestellt.

Für den Bus fehlt noch das nötige Geld! 4.000 € wurden in der Ukraine bereits für den Bus gesammelt. Wir bitten Sie daher zu überlegen, ob Sie sich nicht an diesem besonderen Projekt finanziell mit einer Spende beteiligen möchten.

Die Bankverbindung der Direkthilfe lautet: Kath. Kirchengemeinde Rhens, Sparkasse Koblenz IBAN DE 16 5705 0120 0115 4298 96 oder Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück: IBAN DE 81 5609 0000 0504 0452 65.

Das Projekt wird getragen von der Caritas in Kiew, unter Mithilfe unserer Aktion Direkthilfe.